VERWALTUNGSRECHT

 

Der Studienplan sieht für das Fach Verwaltungsrecht/ Verfassungsrecht folgende Lehrveranstaltungen vor:

 

  • Vorlesung Staats- und Verwaltungsorganisation I
  • Vorlesung Staats- und Verwaltungsorganisation II
  • Vorlesung Staats- und Verwaltungshandeln
  • Vorlesung Grundrechte
  • Vorlesung Allgemeines Verwaltungsverfahren, Verwaltungsstrafrecht und -verfahren (EGVG, AVG, VStG) 
  • Vorlesung Besonderes Verwaltungsrecht I (System sowie BauO, ROG, GewO)
  • Vorlesung Gerichtsbarkeit des öffentlichen Rechts, Rechtsschutz (VwGH, VfGH, AsylGH, EGMR, EuGH)

     
  • Übung Verwaltungsrecht
  • Klausurenkurs Verwaltungsrecht

 

 

Stoff der Fachprüfung Verwaltungsrecht sind die Inhalte der genannten Vorlesungen. Diese Vorlesungen stehen den Multimedia-Studierenden als Stream sowie zum Teil zusätzlich auch auf DVD zur Verfügung. Die schriftlichen Vorlesungsunterlagen finden sich in Form von Lehrbüchern und Glossaren im Medienkoffer. Die Prüfungsanforderungen finden Sie hier, Prüfungsaufgaben vergangener Prüfungstermine samt Musterlösung finden Sie im Band „Musterlösungen aus Verfassungsrecht und Verwaltungsrecht“ im Medienkoffer.

 

Übung Verwaltungsrecht

 

 

Anmeldung: Für Multimediastudierende ist eine Anmeldung über die Multimedia-Lernplattform erforderlich. Auch bis zu 20 Studierende des Präsenzstudiums können an der Übung im Studio (Petrinumstraße 12, 4040 Linz) teilnehmen; dafür ist eine Anmeldung an der Lehrveranstaltung über KUSSS (http://www.kusss.jku.at) erforderlich.

 

LVA-Inhalt: In der Lehrveranstaltung werden ausgewählte typische Probleme des Allgemeinen und Besonderen Verwaltungsrechts, des Verwaltungsverfahrens sowie des Rechtsschutzes im Verwaltungsrecht anhand von Beispielen diskutiert.

LVA-Ziel: Die Studierenden sollen die Grundprobleme und die Struktur des österreichischen Verwaltungsrechts (Allgemeines und Besonderes Verwaltungsrecht, Verwaltungs-verfahrensrecht, Rechtsschutz) erfassen und vertiefen.

Inhaltliche Voraussetzungen: Die Übung baut auf Kenntnissen des Allgemeinen und Besonderen Verwaltungsrechts, des Verwaltungsverfahrensrechts, des Verwaltungs-strafrechts und des Verfahrens vor den Verwaltungsgerichten auf. Hinreichende Kenntnisse aus diesen Fachgebieten sind daher erforderlich. Der vorangehende Besuch der entsprechenden Vorlesungen ist empfehlenswert.

Prüfungsmodus: Drei Klausurarbeiten mit je 50 erreichbaren Punkten. Die beiden besten Ergebnisse werden gewertet. Für ein positives Zeugnis sind 51 Punkte erforderlich. Als Prüfungsunterlagen sind nur unkommentierte Gesetzestexte erlaubt. Die Aufgabenstellungen sind nicht in Schriftsatzform zu erledigen. (Die Übung des Schriftsatzes erfolgt im Klausurenkurs).

88 bis 100 Punkte SGT1
87 bis 76 Punkte GUT2
75 bis 64 Punkte BEF3
63 bis 51 Punkte GEN4
50 oder weniger Punkte NGD5

Literatur: Medienkoffer Leitl-Staudinger, Verfassungs-/Verwaltungsrecht (Hengstschläger/Leeb, Verwaltungsverfahrensrecht5 [2014]; Leitl-Staudinger, Besonderes Verwaltungsrecht4 [2014]; Hauer, Gerichtsbarkeit des öffentlichen Rechts3 [2014]; Hauer, Staats- und Verwaltungshandeln4 [2014]).

 

 

 

 

 

Klausurenkurs Verwaltungsrecht

 

 

Anmeldung: Für Multimediastudierende ist eine Anmeldung über die Multimedia-Lernplattform erforderlich. Auch bis zu 20 Studierende des Präsenzstudiums können am Klausurenkurs im Studio (Petrinumstraße 12, 4040 Linz) teilnehmen; dafür ist eine Anmeldung an der Lehrveranstaltung über KUSSS (http://www.kusss.jku.at) erforderlich.

 
LVA-Inhalt: In der Lehrveranstaltung werden ausgewählte, typische Probleme des Allgemeinen und Besonderen Verwaltungsrechts, des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensrechts, des Verwaltungsstrafrechts und -verfahrens anhand von Fällen besprochen. Verfassen von Schriftsätzen und gemeinsame Auflösung/Diskussion zur Vorbereitung auf die schriftliche Fachprüfung aus Verwaltungsrecht. In den LVA-Einheiten vor den Klausuren werden wesentliche Stoffgebiete für die schriftliche Fachprüfung aus Verwaltungsrecht im Sinne eines Repetitoriums bearbeitet.

LVA-Ziel: Vorbereitung auf die schriftliche Fachprüfung aus Verwaltungsrecht. Erarbeitung der Fähigkeit zur praktischen Anwendung und Umsetzung des „Lehrbuchwissens“ sowie der einschlägigen Schriftsatzmuster.

Inhaltliche Voraussetzungen: Hinreichende Kenntnisse des öffentlichen Rechts sowie ausreichende Befassung mit den Schriftsatztypen, wie insbesondere mit Bescheiden, Berufungen, Bescheidbeschwerden, Maßnahmenbeschwerden und verwaltungsgerichtliche Erkenntnisse sowie Revisionen an den VwGH. Von den Studierenden wird eine eingehende Vorbereitung auf die gemeinsame Auflösung und Diskussion der Fälle erwartet. Dazu werden – bereits für die erste Einheit – die Fallangaben rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Prüfungsmodus: Die Studierenden haben die Gelegenheit, drei schriftliche Klausurarbeiten anzufertigen. Die Arbeiten werden nach einem Punktesystem (max 50 Punkte pro Arbeit) bewertet. Für die Beurteilung werden die zwei besten Arbeiten herangezogen. Für einen positiven Leistungsnachweis sind 51 Punkte erforderlich. Es besteht auch die Möglichkeit, die Klausuren nur zu Übungszwecken mitzuschreiben.

88 bis 100 Punkte SGT1
76 bis 87 Punkte GUT2
64 bis 75 Punkte BEF3
51 bis 63 Punkte GEN4
50 und weniger Punkte NGD5

Literatur: Medienkoffer Leitl-Staudinger, Verfassungs-/Verwaltungsrecht (Hengstschläger, Verwaltungsverfahrensrecht5 [2014]; Hauer, Gerichtsbarkeit des öffentlichen Rechts3 [2014]; Hauer, Staats- und Verwaltungshandeln4 [2013]; Leitl-Staudinger, Besonderes Verwaltungsrecht4 [2013]).